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Terminkalender

Sauberes Wasser für ALLE: UTOPIE





Das Utopieprojekt speist sich aus vielen verschiedenen, parallel verlaufenden, sich gegenseitig verstärkenden Teilprojekten. Ziel ist eine Art "kulturelle Evolution".

Kernstück der Utopie ist die Idee des "Restaurant der Herzen für Alle". Ziel dieser Projektidee ist, eine flächendeckende, ökologisch nachhaltige Selbstversorgung von Leipzig, dem Umland und der Region (vielleicht sogar über Halle bis nach Magdeburg und noch weiter) anzustreben und damit gleichzeitig einen effektiven Klima- und Umweltschutz zu betreiben.

Das Konzept „Restaurant der Herzen für Alle“ beschreibt in erster Linie die Unterhaltung und den Betrieb von gemeindlichen Kantinen (Gemeindeküchen, Küche für Alle, VoKüs, Restaurant der Herzen für Alle etc.) zur flächendeckenden Versorgung der Menschen mit ökologisch nachhaltig gewonnenen und produzierten Nahrungs- und Lebensmitteln aus regionaler, ökologisch nachhaltiger Landwirtschaft und aus Gärten („essbare Stadt“). Von Kochteams (im rotierenden System) werden täglich 3 bis 5 abwechslungsreiche und schmackhafte Mahlzeiten und Speisen zum Verzehr, zur Mitnahme und/oder zur Lieferung angeboten. Über Speisepläne und Rezepte gibt es regelmäßige öffentliche Abstimmungen.

Je mehr Menschen sich an einem derartigen Versorgungssystem beteiligen, desto größer ist ihr kollektiver Beitrag zur maximalen Vermeidung von klima- und umweltschädlichem Verhalten. Ein regionales Selbstversorgungssystem, das sich unter hoher Beteiligung durch kurze Transportwege und die unmittelbare Verarbeitung und Bereitstellung von abwechslungsreichen und schmackhaften Mahlzeiten und Speisen für besonders viele Menschen auszeichnet, ist eine besonders effektive und effiziente Methode zur flächendeckenden Einsparung von Wasser und Energie sowie zur maximalen Vermeidung von schädlichen Emissionen (Luft- und Wasserverschmutzung), Verpackungen/Müll/Abfall und von Lebensmittelverschwendungen. Gleichzeitig kann hierdurch flächendeckend ein hoher Klima- und Umweltschutz realisiert werden. Durch die konstruktive Kombination von Permakulturanbau und Solargewächshausmethoden kann darüber hinaus regenerative Energie lokal gewonnen werden.

Das „Restaurant der Herzen für Alle“, das ich mir für Leipzig vorstelle, soll ein großangelegtes zivilgesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt werden: von uns, für uns!

Das „Restaurant der Herzen für Alle“ soll u.a. als ein Forum für den zivilgesellschaftlichen Dialog über unsere Zukunft (z.B. Klimaplan von unten) genutzt werden können; als ein Forum für zivilgesellschaftliche Willens-, Konsens- und Rechtsfortbildung (bspw. durch Bürger- und Volksbegehren sowie basisdemokratische Entscheidungen, die das Leben verbessern und bereichern). Frei nach dem Motto: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral“.

Um die Projektidee der "Restaurants der Herzen für Alle" umsetzen und Gestalt geben zu können, benötige ich Hilfe und Unterstützung bei der Entwicklung, Organisation und Koordination des Projekts.


Weitere Teilprojekte und mögliche Herangehensweisen sind:


TP „Restaurant der Herzen für Alle“ (Innovation unserer gemeinsamen Esskultur)

  • Die Idee ist, eine flächendeckende Selbstversorgung von Leipzig, Umgebung und Region mit ökologisch nachhaltig angebauten Nahrungs- und Lebensmitteln anzustreben. Hierzu sind neben ökologisch nachhaltigen, solidarischen Landwirtschaftsprojekten auch das großflächige Betreiben von Urban Gardening sowie eine (sehr!) rege Beteiligung von Gartenbesitzern notwendig. Ferner sind eine deutliche Reduzierung der täglichen Emissionen und des täglichen umweltschädlichen Energiebedarfs notwendig.
    • solidarische, ökologisch nachhaltige Landwirtschaftsprojekte miteinander verbinden und fördern (z.B. Beteiligung von Schul- und Betriebskantinen)
    • Anfragen an Gartenbesitzer, Schrebergärten und Gartenvereine, wieviele bereit wären, sich an gemeindlicher Selbstversorgung zu beteiligen
    • Betreibung von Urban Gardening auf geeigneten Grünflächen
    • konsequente Reduzierung des verbrennungsmotorisierten (Individual-)Verkehrs im städtischen Gebiet auf das notwendige Minimum (z.B. durch täglich wechselnde Zulassung von Fahrzeugen mit geraden bzw. ungeraden Kennzeichen-Endziffern, Einführung autofreier Sonntage, Bevorrechtigung Fahrradverkehr, Kostengünstiger Nahverkehr, Einführung von Ökofeiertagen)
    • Beteiligung bereits bestehender Voküs, Gemeindeküchen, des Leipziger Ernährungsrats an der Projektidee „Restaurant der Herzen für Alle“

TP „HinterhofEvolution“

  • für offene grüne Hinterhöfe ohne Mauern und Zäune
  • Rundbrief an alle Nachbarn der anliegenden Hinterhöfe -> gemeinsame Anfrage und Bitte an Grundstückseigentümer, die in den Hinterhöfen geschaffenen Zäune/Mauern füreinander öffnen zu dürfen, um sie als gemeinsamen nachbarschaftlichen Raum (nachbarschaftliche Begegnungsstätte) nutzen zu können: z.B. als Erholungsraum, Garten, Hinterhofspielplatz, Werkstatt, Sommerküche, Platz für Tausch-& Umsonstboxen etc.

TP „Utopie in Bildern“

  • Sichtbarmachen der Utopie dokumentarisch oder mit künstlerischen Mitteln, z.B. Comic, Theateraufführung, Musikfestival etc.

TP Initiative „öffentliche Begegnungsstätten ausbauen“

  • Trimm-Dich-Pfade, Außenanlagen-Fitness-Geräte, Trinkbrunnen, Tische & Bänke in Parkanlagen, die zum Verweilen einladen; Tischtennisplatten, Basketballplätze, Schaukeln, die im Kreis angeordnet sind etc.

TP „Tag des guten Lebens“

  • Stadtteilfeste, autofreie Zonen, kostenloser Nahverkehr, Tauschbasare, Kunst- und Musikfestivals

TP „Konsensumfrage“

  • 3-Säulen-Modell der Utopie (S. 8 Thesenkonzept, [Teil 3])
  • Ziel: Konsens finden, Konsens bilden
  • Ausarbeitung eines Fragenkatalogs für großangelegte Konsensumfrage: Was wollen wir gemeinsam? Wie können wir uns ein schönes (existenzsorgenfreies) Leben ermöglichen? Wie soll unser Plan B aussehen? -> Klimanotstand? Klimaplan?

TP MUSIK

  • Übersetzung der Utopie in die universelle Sprache der Musik
  • Takt, Schwingung, inFORMATION (Kreativität), Rhythmus & Harmonie, Stärkung der Resilienz & des Gemeinschaftssinns, Feste feiern, kultureller Austausch
  • Beteiligung Leipziger (Sub-)Kulturszene, „Raving & Dancing for Future“etc.

TP Bildung

  • Bildungsprojekt „Coaching for Future“
  • umfassende und tiefgreifende Bildungsreform (S. 13 Thesenpapier, [Teil 2])




Wenn du dich an diesem Projekt beteiligen willst,
schreibe eine Mail an utopieprojekt@gmx.de